Höhepunkte

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KONZERT- UND BILDUNGSREISE CADENABBIA/ITALIEN

Maxhüttenchor Unterwellenborn auf Konzertreise

Bereits zum dritten Male konnte man in Cadenabbia am Comer See die Konzertankündigung des Maxhüttenchores auf Plakaten finden. Und wieder waren wir sehr bemüht, mit unserer Thüringer Folklore, Volksliedern und einem Operetten-Medley musikalische Grüße aus Thüringen nach Norditalien zu bringen.

Mit einem bequemen Reisebus reisten die Chormitglieder, Angehörige und Ortsbürgermeister Wolfgang Kaminsky vom 07.-10. Juli 2011 in die Konrad Adenauer Akademie Cadenabbia. Die Reiseroute führte uns vorbei am Bodensee, Fürstentum Liechtenstein, dem legendären „Heidi Land“, durch die berühmte Hinterrhein-Schlucht „Via Mala“, dem Bernadino Paß, das herrliche Tessin bis hin zum Comer See.

Unsere Vorfreude auf ein lukullisches Abendessen auf der Terrasse der Akademie mit Blick auf den Comer See wurde jäh beendet. Ganz kurz vor dem Ziel wurde die Weiterfahrt verwehrt. Mehrere Erdrutsche, verursacht durch schwere Gewitter und Starkregen hatten die Uferstraße unpassierbar gemacht. Die dann total überfüllten Umgehungsstraßen machten es unmöglich, die Konrad Adenauerstiftung in Cadenabbia pünktlich zu erreichen.

Für all diese Unannehmlichkeiten wurden wir aber am nächsten Tag entschädigt. Der besondere Flair der oberitalienischen Region, das milde mediterrane Klima, die üppige Vegetation von blaugrünen Zypressen, knorrigen Öl- und Lorbeerbäumen, der atemberaubende Blick von der Villa La Collina auf die Berge und den Comer See faszinierte uns alle sehr.

Begeistert waren wir dann von der Rundreise an den Lago Maggiore, von dem Aufenthalt in Ascona, dem Schatzkästlein am Nordufer des Sees und der liebenswerten Altstadt.

Den Abend verbrachten wir auf der Terrasse der Villa La Collina, dem ehemaligen Feriendomizil von Konrad Adenauer. Er war seinem Leben und Wirken in Cadenabbia gewidmet. Wir konnten seine Arbeitsräume besichtigen und Christel Esefeld erzählte Interessantes und Wissenswertes in ihrem Vortrag: „Auf den Spuren Konrad Adenauers“

Am dritten Tag der Reise und bei herrlichem Sonnenschein unternahmen wir eine dreistündige Bootsfahrt auf dem Comer See mit Aufenthalt in Bellagio. Der wohl schönste und meistbesuchte Ort am Comer See mit seinen mittelalterlichen Ortskern, der Basilika, der geschichtsträchtigen „Villa Melzi“ ließ uns immer wieder erstaunen über so viel Schönheit dieses einstigen kleinen Fischerdorfes.

Der Höhepunkt unserer Konzert- und Bildungsreise war dann doch das Konzert am Samstagabend in der Villa La Collina. Ein Konzert in diesem Ambiente, auf der Terrasse und immer der faszinierende Blick auf den Comer See ließen allen Sängerinnen und Sängern die Herzen höher schlagen.

Sehr herzlich wurden wir von dem Leiter der Konrad Adenauer Akademie, Herrn Enterich, mit einem Glas Prosecco empfangen und mit unserem musikalischen Auftakt „Hebt den Becher“ (Annenpolka von Johann Strauss) versprach der Konzertabend, ein besonderes Erlebnis zu werden.

Der Maxhüttenchor Unterwellenborn unter Gesamtleitung von Thomas Kowalski, mit seinem Pianisten Stefan Müller und der Gesangssolistin Ilona Streitberger bot dem internationalen Publikum ein buntes und reichhaltiges Repertoire. Langanhaltenden Beifall gab es für ein italienisches Lied, das eigens für diese Reise kurzfristig einstudiert wurde. Immer wieder wurden die Fotoapparate gezückt, um den Maxhüttenchor mit seiner original Thüringer Tracht in Erinnerung zu behalten.

Die Bravo und Zugabe Rufe belohnten uns für die vielen Chorproben.

Als Dankeschön für den vielen Applaus stimmte der Chor in das Lied „Abendglocken über den Höhn“ ein. Und als wär`s ein Zufall, erklangen die Glocken der Basilika von Cadenabbia.

In gemütlicher Runde auf der Terrasse der Villa La Collina, vielen interessanten Gesprächen mit Zuschauern aus Deutschland, Amerika, England, Israel und Italien endete dieser unvergessliche Abend.

Der Wettergott hatte es sehr gut mit uns gemeint, so dass wir gerne eine Abkühlung im Pool des Parkes suchten, welchen die Sängerinnen und Sänger zu jeder Tag- und Nachtzeit nutzen durften.

Schweren Herzens mussten wir am Sonntag die Heimreise antreten.

Zurück bleiben unvergessliche Erinnerungen, aber auch Dankesworte für die Möglichkeit, an einer solchen Konzert- und Bildungsreise teilnehmen zu können.

Christel Esefeld

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